15.06.2019

Klimanotstand im Kreis Steinfurt

Der Kreis Steinfurt soll sich den Beschlüssen zum Klimanotstand anschließen! Das fordern wir in unserem aktuellen Antrag an den Landrat. Weltweit haben große Metropole wie London, L.A. oder Vancouver durch die Ausrufung des Klimanotstandes ihre Absicht erklärt, noch mehr gegen die Klimakrise zu unternehmen. Anfang Mai schloss sich Konstanz als erste deutsche Stadt diesen Beschlüssen an. Viele andere deutsche Städte folgten diesem Beispiel. Im Kreis Steinfurt wurden ähnliche Anträge bereits in den Räten der Gemeinden Emsdetten, Greven, Rheine, Neuenkirchen, Altenberge, Steinfurt und Ibbenbüren eingebracht. Der Rat der Gemeinde Horstmar hat den Beschluss bereits gefasst. „Die Bewältigung der Klimakrise soll als eines der zentralen Probleme der Menschheit kenntlich gemacht und als Querschnittsaufgabe im politischen Handeln verankert werden.“, so unser Fraktionssprecher Jan-Niclas Gesenhues. Wir sagen auch ganz klar: Der Kreis nimmt durch die hervorragende Arbeit des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit und dem energieland2050-Verein eine Vordenker- und Vorreiterrolle ein. Dies betrifft vor allem den Ausbau erneuerbarer Energiequellen und Konzepte zur nachhaltigen Mobilität. Dennoch müssen die guten Ansätze weiter intensiviert werden, um die Zukunft kommender Generationen zu schützen. So müssen alle politischen Entscheidungen mit Blick darauf betrachtet werden, ob sie klimafreundlich, klimaschädlich oder klimaneutral sind. Wir fordern deshalb, dass durch die Verwaltung des Kreises Steinfurt zeitnah ein Verfahren zur Einschätzung der Klimafolgen entwickeln wird, welches zukünftig auf allen Beschlussvorlagen Anwendung findet.

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