12.01.2011

Rüße: Dioxinskandal - CDU hat Wahrnehmungsstörungen

Die ständigen Behauptungen der CDU, Ex-Agrarminister Uhlenberg habe für bessere Kontrollen und Transparenz beim Gammelfleisch-Skandal gesorgt, kommentiert Norwich Rüße MdL, landwirtschaftspolitischer Sprecher:

"Der mit dem Dioxin vergleichbare Gammelfleisch-Skandal grassierte in Uhlenbergs
Amtszeit. Rat- und tatenlos hatte der damalige Verbraucherschutzminister erst nach
starkem Druck von Seiten der Grünen reagiert und endlich einige Namen von Betrieben
mit Gammelfleisch genannt. Obendrein hatte er Hunderte von neuen Kontrolleurstellen
versprochen, aber keine geschaffen.
Ganz im Gegensatz dazu handelt der jetzige Umweltminister Johannes Remmel: NRW hat als erstes Bundesland bei den Dioxinverdachtsfällen sofort und konsequent agiert,
Rückrufaktionen gestartet und genaue Eier-Chargen benannt, damit die Bürgerinnen und Bürger handeln können. Darüber hinaus verstärkt er die Kontrollen und geht gegen die Lebens- und Futtermittelskandale grundsätzlich vor, indem er einen 10-Punkte-Plan
vorgestellt hat, der auch im Bundesrat behandelt werden soll.
Die CDU hat eklatante Wahrnehmungsstörungen, wenn sie meint, in der Vergangenheit
angemessen gehandelt zu haben. Hätte sie das getan, wäre der jetzige Dioxin-Skandal
vielleicht früher ans Tageslicht gekommen."

URL:https://www.gruene-kreis-steinfurt.de/news/news-detail/article/ruesse_dioxinskandal_cdu_hat_wahrnehmungsstoerungen/