GRÜNE für mehr Transparenz bei der Endlagersuche

19.01.21 –

Ende nächsten Jahres ist es soweit und das letzte AKW geht in Deutschland vom Netz. Für die Grünen, die sich seit Gründung gegen die Kernkraft eingesetzt haben, ein besonderes Datum. Doch dieser vermeintliche Erfolg hat einen faden Beigeschmack, denn mit dem Ausstieg ist das Gefahrenpotential noch lange nicht gebannt.

Aktuell beginnt die Suche nach einem Langzeitlager für die hochgiftigen und ewig strahlenden Abfälle. Die Herausforderung ist die ausgebrannten Brennelemente, sowie die strahlenden Abfälle aus den Wiederaufbereitungsanlagen, jederzeit bergbar und sicher verschlossen mit einer größtmöglichen Sicherheit für nachfolgende Generationen und auf unbestimmte Zeit einzulagern.

„Es ist wichtig, dass die Entscheidung nicht nach politischen Einzelinteressen und ideologischen Aspekten getroffen wird, sondern es bedarf vielmehr klarer und transparenter Regeln sowie einer wissenschaftlichen Basis mit überprüfbaren Ergebnissen“, erklärt Maik Wennemer, Mitglied des Kreis-Umweltausschusses. Gleichzeitig wäre es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei dieser Aufgabe mit einzubeziehen, denn diese wird unsere ganze Gesellschaft betreffen.

Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Fraktionssprecher der Grünen im Kreis Steinfurt fordert: „Der Kreis Steinfurt muss sich in das Verfahren um die Endlagersuche einbringen und sollte seine Expertise zu den örtlichen geologischen Begebenheiten gegenüber der zuständigen Bundesgesellschaft vortragen. Wir Grüne legen großen Wert darauf, dass der Kreis seine Beteiligungsmöglichkeiten wahrnimmt und werden im Kreistag darauf hinwirken.“

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Norwich Rüße MdL

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